dana

almsbowlWir konfrontieren euch nicht am Ende des Seminars mit dem Satz “ gib was es dir wert ist “ und versuchen damit eure Erfahrung in unseren Vorteil zu wandeln. Wir laden dich eine diesen kleine Text zu lesen und den Segen einer Solchen Haltung zu erfahren.

( english below )
Wir bieten unsere Seminare auf Dana Basis an, das heißt, anfallende Fremdkosten wie Unterkunft, Seminarraummiete und Essen werden von den Teilnehmern gezahlt, unsere Arbeit jedoch erfolgt auf „Spendenbasis“.
Die Praxis der Dana ist ein wichtiger Teil der buddhistischen Tradition.
Dana ist ein Pali-Wort, bedeutet „geben“ und wird in Bezugnahme auf die buddhistische Praxis auch als „Großzügigkeit“ übersetzt. Es ist direkt verwandt mit dem lateinischen Wort „donum“ und dadurch auch mit den englischen Wörtern „donate“ (schenken, spenden) und „donation“ (Spende, Stiftung).
Im Rahmen der Praxis der Dana werden die Lehren frei angeboten, so dass sie für Jeden frei zugänglich sind.
Oft werden wir gefragt, ob es eine Orientierung für die Höhe des Dana gibt.
In der Praxis der Dana geht es nicht um die Bezahlung für erbrachte Dienstleistungen. Es gibt keinen “ vorgeschlagenen Beitrag “ in dieser Tradition. Es hat 2 Aspekte:
Für den Gebenden und den Lehrer ist es Teil der Praxis. Der Schüler praktiziert loslassen, Mitgefühl und Geben. 
Der Lehrer praktiziert Gleichmut oder Nicht-anhaften. Bekommt er nichts oder auch sehr viel : in beiden Fällen nimmt er es zum Anlass zu beobachten welche Reaktionen in ihm erscheinen und bleibt still, klar und in Dankbarkeit.

Auf einer 2. Ebene dient es schlicht der Sicherung der materiellen Grundbedürfnisse. Das Leben in Klöstern wir schlicht und praktisch gehalten, jede Form von Luxus oder zu viel Bequemlichkeit fehlt. WIe ihr das jetzt auf das Leben hier bei uns übersetzt ist eure kreative Aufgabe. Wir freuen uns sehr, dass die Jahre die wir nun schon mit dem Dana Prinzip arbeiten es immer ermöglicht haben dass die Arbeit weitergeht und dass wir unsere Tätigkeit in dem Bereich sogar ausbauen konnten.

Dana sagt nicht, dass an der Idee von Handel und Marktwirtschaft etwas falsch ist, es besteht nur darauf, das Luft, Wasser und Spiritualität allen Menschen immer frei zugänglich sein sollten und Niemand darauf eine Lizenz oder ein Copyright haben sollte.
Insofern ist das Geschenkte für uns nicht ein Motiv unseres Tuns. Uns motiviert die Aussicht, auf eine gute Weise dem Wohl aller Wesen zu dienen und selbst dabei zu wachsen. Alles was über unsere Grundkosten hinaus geht, nehmen wir gern an, um unserer Tradition auch hier im Westen eine materielle Grundlage zu geben. Unser Grundstück am Rande von Dresden wird einmal eine Buddhistische Stiftung, um damit dem Dharma weiterhin nützlich zu sein.

Sihe :  http://sangha-space.de/

Fein !  Damit hast du die basics verstanden.

Wenn du noch etwas tiefer eintauchen möchtest hier noch ein Paar Gedanken dazu : 

Die Lehrer teilen, was sie durch ihr eigenes Studium und die Praxis bekommen haben und die Schüler teilen, was sie in der Situation für angemessen halten – oder traditionell: Laien bringen Mönchen und Nonnen Geschenke dar. Diese Gaben helfen, die materiellen Bedürfnisse der Lehrer und Mönche zu decken, so dass diese sich weiter dem Studium, der Praxis und der Lehre widmen können. Beide, Lehrer und Schüler, handeln aus Mitgefühl und Dankbarkeit.

Diese Praxis hat dazu beigetragen, den Dharma als lebendige Tradition seit mehr als 2600 Jahre lebendig zu halten.

Die Forderung von 10% Kirchensteuer von jedem Bauern hat dem Christentum nicht gut getan und war mit Sicherheit nicht im Sinne des Erfinders. Die über 1000 Sutren des Buddhismus mögen unübersichtlich sein aber haben solchen Missbrauch verhindern können. Der Buddha hat sich zu solchen Dingen klar geäussert, anders als Jesus hat er schon zeitlebens spirituelle Gemeinschaften aufgebaut und durfte durch Erfahrung lernen.

Zu Dana aus den 2500 Jahre alten Sutren: 

verdienstvollen Gebens (punnavisayadana).
Dana Alles Gegebene ist Dana. Aber nur Gaben die für den Empfänger nützlich, harmlos und von ihm gewünscht sind und die vom Geber bewußt aus Vertrauen und Mitgefühl heraus mit dem Wunsch nach Erwachen, freudig gegeben werden fallen in die Kategorie des verdienstvollen Gebens (punnavisayadana).

Weltliches Geben (lokavisayadana), wie in einer Liebesbeziehung, aus Angst, unter Zwang, aus Dummheit, in der Erwartung irgendeiner Gegenleistung oder einfach weil man etwas sowieso loswerden wollte, zählen nicht dazu.
Echtes Dana sollte einzig dem Zweck dienen Begehren und Anhaften an Materielles aufzugeben.

Die Freude daran anderen Gutes tun zu können und gleichzeitig dem Erwachen nähergekommen zu sein sind die Segnungen von Dana.
Im Cariya Pitaka Kommentar findet sich ein Text der detailliert die Wünsche des Bodhisatta beim Geben beschreibt. So wünscht der Bodhisatta beim Geben von Nahrung dem Empfänger ein langes Leben, Schönheit, Glück, Stärke, Weisheit und Nibbana. Er gibt durstigen Wesen zu Trinken mit dem Wunsch, daß ihr Durst (tanha = Begehren) erlöschen möge. Es ist interessant, daß in den meisten Texten nur von materiellen Dingen die Rede ist. Wo auch immer die Gründe dafür liegen mögen so denke ich doch, daß gerade in unserer modernen Gesellschaft ein Hinweis darauf angebracht ist, daß Dana durchaus auch darin bestehen kann, jemandem Zeit, ein offenes Ohr, Verständnis und Vergebung zu schenken oder gemeinnützig tätig zu sein.
Ein Wort das oft gleichbedeutend mit Dana gebraucht wird ist Caga (Freigiebigkeit/Aufgeben/Verzicht/Loslassen). Dies wiederum stellt eine Verbindung zur Entsagung her. „Wer von der Lehre durchdrungen ist, den erkennt man daran, daß er freigiebig ist und mit offenen Händen in der Welt lebt und sich der Bedürftigen annimmt, daß ihn das Schenken und Geben glücklich macht und er seinen Geist vom Makel des Geizes befreit hat.“ A III, 42 „Ein Stromeingetretener lebt im Haus mit einem Geist frei vom Makel des Geizes, der kelinlichkeit, der Engherzigkeit, geneigt zum Loslassen, mit offenen Händen, am Loslassen erfreut, offen für Bitten, glücklich, wenn er Gaben austeilen kann.“ S 55, 6

Kein Wunder, daß Buddha die Freigiebigkeit als Schatz bezeichnet und gerne die Wohltaten beschreibt die aus dem Geben erwachsen: „Was aber ist der Schatz der Freigebigkeit? Da lebt der edle Jünger im Hause mit einem vom Makel des Geizes freien Herzen; er ist freigebig und spendet mit offenen Händen, er gibt gern, ist den Bedürftigen zugetan und hat Freude am Austeilen von Gaben. Das nennt man den Schatz der Freigebigkeit.“ A V,47 „Fünffachen Segen, ihr Mönche, gewährt das Almosengeben. Welches ist er? Vielen Menschen ist man lieb und angenehm; gute, edle Menschen suchen einen auf; ein guter Ruf verbreitet sich über einen; man erfüllt seine Pflichten als Hausvater; beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, gelangt man auf glückliche Daseinsfährte, in himmlische Welt.“ A V, 35 „Angenommen, es seien da zwei Menschen: der eine ohne Vertrauen, selbstsüchtig, geizig und schmähsüchtig; der andere dagegen voll Vertauen, ein Gabenspender, der Freude hat am regelmäßigen Geben. Was meinst Du nun, welchen von beiden würden wohl die Heiligen zuerst berücksichtigen, welchen würden sie zuerst aufsuchen, von wem würden sie zuerst etwas annehmen, wem würden sie zuerst die Lehre darlegen … .“ A VII, 54 „Wenn das Haus in Flammen steht, so dient das was man daraus rettet einem zum Nutzen und nicht das was drinnen verbrennt. So steht die Welt in Flammen durch Alter und Tod. Da müßt ihr retten durch geben, denn was gegeben wurde das ist wohl gerettet. Was gegeben wurde hat Glück zum Lohn, nicht aber was nicht gegeben wurde: Räuber nehmen es weg, oder die Könige, vom Feuer wird es verbrannt, geht zugrunde. Und am Ende gibt man auf das Leben samt allem Besitz: Solches erkennend soll der Weise Genießen und geben; hat er genossen und gegeben nach Vermögen, geht er ungetadelt in die Himmelsstätte ein.“ S I, 41

Unterschiedliche Ergebnisse: „Und der ehrwürdige Sáriputta sprach zum Erhabenen also: „Ist es wohl möglich, o Herr, daß eine Gabe, von dem einen dargebracht, hohen Lohn und Segen bringt, während dieselbe Gabe, von einem anderen dargebracht, keinen hohen Lohn und Segen bringt?“ „Das ist möglich, Sáriputta.“ „Was, Herr, ist wohl der Grund dafür, was ist die Ursache?“ „Da gibt einer, Sáriputta, aus selbstischem Verlangen, gefesselten Herzens, aus Sucht nach Gewinn und in der Hoffnung, daß er die Belohnung dafür nach dem Tode genießen wird. Und als Gabe spendet er dann einem Asketen oder Priester Speise, Trank, Gewand, Gefährt, Blumen, Wohlgerüche, Salben, Bett, Wohnstatt und Beleuchtung. Was meinst du, Sáriputta, mag da wohl einer auf solche Weise Gaben spenden?“ „Gewiß, Herr!“ „Wer aber, Sáriputta, auf solche Weise Gaben spendet, der erscheint infolge dieser Gabe beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, unter der Schar der Vier Großen Götterkönige wieder. Nach Auswirkung aber jener Tat, jener Macht, jener Würde, jener Herrschaft steigt er wieder hinab, kehrt er wieder zurück in diese Welt. Ferner, Sáriputta, gibt da einer eine Gabe zwar nicht aus selbstischem Verlangen, gefesselten Herzens, aus Sucht nach Gewinn oder in der Hoffnung, daß er die Belohnung dafür nach dem Tode genießen wird, sondern er gibt eine Gabe im Gedanken, daß Geben etwas Gutes ist; – oder weil er sich sagt, daß seine Eltern und Vorfahren ebenfalls früher Almosen gegeben und so gehandelt haben und es daher für ihn nicht recht sei, von jenem alten Familienbrauch abzuweichen; – oder weil er sich sagt, daß er selbst koche, jene anderen aber nicht kochen, und es deshalb für den Kochenden nicht recht sei, das Geben an Nichtkochende zu unterlassen; – oder weil er sich sagt, daß seine Gabenverteilung sein würde wie jene großen Opfer, dargebracht von den Sehern der Vorzeit, als wie Atthaka, Vámaka, Vámadeva, Vessámitta, Yamataggi, Angírasa, Bháradvája, Vásettha, Kassapa und Bhagu; – oder weil beim Geben sich ihm das Herz erheitert, Befriedigung und Freude entsteht. Und als Gabe spendet er dann einem Asketen oder Priester Speise, Trank, Gewand, Gefährt, Blumen, Wohlgerüche, Salben, Bett, Wohnstatt und Beleuchtung. Was meinst du, Sáriputta, mag da wohl einer auf solche Weise Gaben spenden?“ „Gewiß, Herr!“ „Wer aber, Sáriputta, auf solche Weise Gaben spendet, der erscheint infolge dieser Gabe beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, unter der Schar der Vier Großen Götterkönige wieder. Nach Auswirkung aber jener Tat, jener Macht, jener Würde, jener Herrschaft steigt er wieder hinab, kehrt er wieder zurück in diese Welt. Ferner, Sáriputta, gibt einer eine Gabe nicht aus jenen Gründen, sondern er gibt Gabe als eine Veredlung und Läuterung seines [durch Geistesruhe und Hellblick entwickelten] Geistes. Und als Gabe spendet er dann einem Asketen oder Priester Speise, Trank, Gewand, Gefährt, Blumen, Wohlgerüche, Salben, Bett, Wohnstatt und Beleuchtung. Was meinst du, Sáriputta, mag da wohl einer auf solche Weise Gabe spenden?“ „Gewiß, Herr!“ „Wer aber, Sáriputta, auf solche Weise Gaben spendet, der erscheint infolge dieser Gabe beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, unter der Schar der Götter der Brahmawelt wieder. Nach Auswirkung aber jener Tat, jener Macht, jener Würde und jener Herrschaft kommt er nicht wieder, kehrt er nicht mehr zurück zu dieser Welt [d.h. er ist ein Nicht-Wiederkehrer]. Das, Sáriputta, ist der Grund, das ist die Ursache, daß da eine Gabe, von dem einen dargebracht, hohen Lohn und Segen bringt, während dieselbe Gabe, von dem anderen dargebracht, keinen hohen Lohn und Segen bringt.“ A VII, 49 „Manche spenden, in das Böse verstrickt, nachdem sie geschlachtet, getötet und Schmerz verursacht haben. Eine solche Gabe voll Tränen und Qual kommt (dem Wenigen) nicht gleich was mit Vertrauen gegeben wurde.“ S I, 32

Wie man gibt: „Gleich wie aus einem gefüllten Gefäß das umgedreht wird alles Wasser restlos herausläuft ebenso sollte man den Bedürftigen geben seien sie hochgestellt, mittel oder niedrig ohne etwas zurückzuhalten.“1 „Auf fünffache Weise gibt der gute Mensch Gaben: Voll Vertrauen gibt er, voll eifer gibt er, zur rechten Zeit gibt er, freigiebigen Herzens gibt er und er gibt ohne sich und anderen zu schaden.“ A V, 148

Wann man gibt: „Zur Seite sitzend sprach da der König Pasenadi, der Kosala, zu dem Erhabenen also: „Wann ist denn, Herr, Almosen zu geben?“  „Wann das Herz, daran Freude hat.“  „Wann nun, Herr, trägt das Gegebene reiche Frucht?“ „Etwas anderes, ist dies: „Wann ist Almosen zu geben?“ und etwas anderes wieder dies: „Wann trägt das Gegebene reiche Frucht?“ Was einem, der sittliche Zucht übt, gegeben wurde, trägt reiche Frucht, nicht ist es so bei einem Unsittlichen.“ S III,24

Wem man gibt: „Gehört habe ich, Herr Gotama, daß der Herr Gotama also lehrt. „Nur mir soll man Gabe geben, nicht den anderen; nur meinen Jüngern soll man Gabe geben, nicht den Jüngern anderer; nur das mir Dargereichte bringt hohen Lohn, nicht das anderen Dargereichte; nur das meinen Jüngern Dargereichte bringt hohen Lohn, nicht das den Jüngern anderer Dargereichte.“ Die da, Herr Gotama, solches sagen, berichten sie wohl damit die Worte des Herrn Gotama und beschuldigen sie ihn nicht etwa fälschlich? Erklären sie dies seiner Lehre gemäß, so daß sich die entsprechende Aussage nicht als fehlerhaft erweist? Wahrlich, wir haben nicht den Wunsch, den Herrn Gotama fälschlich zu bezichtigen!“ „Die da, Vaccha, solches gesagt haben, berichten nicht meine Worte, sondern beschuldigen mich fälschlich, unrechter Weise. Wer, Vacchagotta, einen davon abhält, anderen Gaben zu spenden, der verursacht dreien einen Schaden, legt dreien ein Hindernis in den Weg. Welchen dreien? Er verhindert die gute Tat des Gebers; er macht dem Empfänger die Gaben abspenstig; und vorher schon untergräbt und schädigt er seinen eigenen Charakter. Was ich aber lehre, Vaccha, ist dies: Selbst wenn einer die Spülreste aus Schüssel oder Schale in einen Tümpel oder Teich entleert, mit dem Wunsche, daß die darin befindlichen Lebewesen davon verzehren möchten ,so hat er, sage ich, schon dadurch Gutes getan; um wieviel mehr aber, wenn es sich um menschliche Wesen handelt. Freilich, Vaccha, lehre ich auch, daß das den Sittenreinen Dargereichte hohen Lohn bringt, und nicht ist es so bei einem Sittenlosen. Denn im Sittenreinen sind fünf Eigenschaften geschwunden, und mit fünf Eigenschaften ist er ausgerüstet. Welche fünf Eigenschaften aber sind in ihm geschwunden? Sinnenlust ist geschwunden; Ärger ist geschwunden; Starrheit und Mattigkeit sind geschwunden; Aufgeregtheit und Gewissensunruhe sind geschwunden; Zweifelsucht ist geschwunden. Mit welchen fünf Eigenschaften aber ist er ausgerüstet? Mit der dem Heiligen eigenen Fülle der Sittlichkeit ist er ausgerüstet, mit der dem Heiligen eigenen Fülle der Sammlung, mit der dem Heiligen eigenen Fülle der Weisheit, mit der dem Heiligen eigenen Fülle der Befreiung, mit der dem Heiligen eigenen Fülle des Erkenntnisblicks der Befreiung. Somit bringt bei einem, der von fünf Eigenschaften befreit und mit fünf Eigenschaften ausgerüstet ist, das Dargereichte hohen Lohn, das sage ich.“ A III, 58 „Was es auch, Cundí, an Jüngerschaften oder Mönchsgemeinden gibt, als höchste unter ihnen gilt die Jüngerschaft des Vollendeten, als da sind die vier Paare der Heiligen, die acht Arten der Heiligen. Diese Jüngerschaft des Erhabenen ist würdig des Opfers, würdig der Gastspende, würdig der Gaben, würdig des ehrfurchtsvollen Grußes, der beste Boden in der Welt für gute Werke. Jene nun, Cundí, die auf die Jüngerschaft vertrauen, die vertrauen auf das Höchste. Denen aber, die auf das Höchste vertrauen, ist höchster Segen beschieden.“ A V, 32

Eine Warnung: „Wie die Biene den Nektar mit sich nimmt ohne die Blüte zu verletzen oder ihre Farbe und Duft zu beeinträchtigen, so lebt der Weise in seinem Dorf.“ Dhp 49 „Ich sage euch, ihr Mönche, ich künde euch, ihr Mönche: besser wäre es wahrlich für den sittenlosen, dem Schlechten ergebenen Mönch von unlauterem und verdächtigem Benehmen, von versteckter Tat, für den Nichtasketen, der sich als Asketen ausgibt, den Unkeuschen, der sich als keusch lebend ausgibt, der innerlich verdorben ist, befleckt, von schmutzigem Wesen, daß ihm ein kräftiger Mann einen starken, härenen Strick um beide Beine schlingt und hin und her reibt, so daß der Strick erst die Oberhaut durchschürft, dann die Unterhaut, dann das Fleisch, dann die Sehnen, dann die Knochen durchschneidet und schließlich am Knochenmark anlangt. . ., als daß er von mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern ehrfurchtsvolle Begrüßung entgegennimmt…. … Ich sage euch, ihr Mönche, ich künde euch, ihr Mönche: besser wäre es wahrlich für einen solchen, daß ihm ein kräftiger Mann einen glühenden, feurigen, flammenden, lodernden Eisenpanzer um den Leib legte, als daß er das von mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern aus Vertrauen gespendete Gewand anlegt…. … Ich sage euch, ihr Mönche, ich künde euch, ihr Mönche: besser wäre es wahrlich für einen solchen, daß ihm ein kräftiger Mann mit einer glühenden, feurigen, flammenden, lodernden Eisenstange den Mund aufrisse und eine glühende, feurige, flammende, lodernde Eisenkugel in seinen Mund fallen ließe, die ihm Lippen, Mund, Zunge, Kehle und Leib verbrennt und Eingeweide und Gekröse mit sich führend hinten wieder herauskommt, als daß er die von mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern aus Vertrauen gespendete Almosenspeise verzehrt…. … Ich sage euch, ihr Mönche, ich künde euch, ihr Mönche: besser wäre es wahrlich für einen solchen, daß ihn ein kräftiger Mann am Schopf oder an den Schultern packt und ihn auf ein glühendes Eisenbett oder auf einen glühenden Eisenstuhl niederzwingt, als daß er ein von mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern aus Vertrauen gespendetes Bett oder einen Stuhl benutzt…. … Ich sage euch, ihr Mönche, ich künde euch, ihr Mönche: besser wäre es wahrlich für einen solchen, daß ihn ein starker Mann an den Füßen packt und ihn kopfüber in einen glühenden, feurigen, flammenden, lodernden Erzkessel wirft und er, während er dort kocht, mit dem aufsiedenden Schaum einmal nach oben, einmal nach unten und einmal quer hinüber getrieben wird, als daß er ein von mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern aus Vertrauen gespendetes Kloster bewohnt. Und warum? Dadurch mag er zwar dem Tode oder tödlichem Schmerz verfallen; nicht aber gerät er darum beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in niedere Welt, auf eine Leidensfährte, in die Daseinsabgründe, zur Hölle. Wenn aber ein solcher ein von mächtigen Adeligen, Brahmanen oder Bürgern aus Vertrauen gespendetes Kloster bewohnt, so gereicht ihm das, ihr Mönche, lange Zeit zum Unheil und Leiden; und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, gerät er in niedere Welt, auf eine Leidensfährte, in die Daseinsabgründe, zur Hölle. Darum, ihr Mönche, soll man in solcher Weise streben: ‚Mögen denen, deren Gewänder, Almosenspeise, Lagerstatt und Arzneien wir benutzen, ihre Gabe hohen Lohn und Segen bringen! Und möge unsere Weltentsagung nicht fruchtlos sein, sondern Frucht und Ergebnis bringen!‘ Danach, ihr Mönche, sollt ihr streben! Also sprach der Erhabene. Während aber der Erhabene diese Erklärung gab, quoll sechzig Mönchen das Blut aus dem Munde hervor; und weitere sechzig Mönche gaben die Askese auf und kehrten zum niederen Weltleben zurück, denkend: ‚Gar schwer ist es, Erhabener! Gar schwer ist es, Erhabener!‘ Sechzig Mönchen aber wurde das Herz haftlos von den Trieben befreit. A VII, 68)

Dhamma-Dana: „Das Geben im Vertrauen ist ja vielfach gepriesen, aber besser als eine Gabe ist ein Wort der Wahrheit.“ S I, 33 „Es gibt diese zwei Arten von Geschenken:  Materielle Geschenke und Geschenke des Dhamma. Das höchste Geschenk ist das des Dhamma. Es gibt diese zwei Arten des Teilens:  Das Teilen von materiellen Dingen und das Teilen des Dhammas.   Das höchste Teilen ist das Teilen des Dhamma. Es gibt diese zwei Arten der Hilfe:   Materielle Hilfe und Hilfe durch Dhamma.  Die höchste Hilfe ist die Hilfe durch Dhamma.“ Itv 98 „Komm jetzt!   Das ist als erstes anzunehmen, auszuüben,  zu entwickeln, zu verfeinern und entschlossen zu perfektionieren. Erlange Vollkommenheit im Geben dann kannst Du die absolute Weisheit erlangen.“ 1 Jataka Nidana 128-129 2 Jataka Nidana (Einleitung)      

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We do not confront you at the end of the seminar with the sentence „give what is worth it“ and try to turn your experience into our advantage. We invite you to read this small text and experience the blessings of such an attitude.

We offer our seminars on a Dana basis, which means that any external costs incurred, such as accommodation, seminar room rental and food, are paid by the participants, but our work is on a „donation basis“.
The practice of Dana is an important part of the Buddhist tradition.
Dana is a Pali word, means „to give“ and is also translated as „generosity“ in reference to the Buddhist practice. It is directly related to the Latin word „donum“ and thus also to the English words „donate“ and „donation“.
In the practice of Dana, the teachings are offered freely, so that they are freely available to everyone.
We are often asked if there is any orientation for the level of Dana.
Dana’s practice is not about payment for services rendered. There is no “ proposed contribution “ in this tradition. It has 2 aspects:
For the giver and the teacher it is part of the practice. The student practices letting go, compassion and giving.
The teacher practises equanimity or non-attachment. If he gets nothing or very much, in both cases he takes the opportunity to observe the reactions that appear in him and remains silent, clear and grateful.

On a 2nd level it simply serves to secure the basic material needs. The life in monasteries is kept simple and practical, any form of luxury or too much comfort is missing. How you translate this into life here with us is your creative task. We are very happy that the years we have been working with the Dana Principle have always made it possible for the work to continue and even expand our activities in this area.

Dana does not say that there is anything wrong with the idea of trade and market economy, it only insists that air, water and spirituality should always be freely available to all people and that no one should have a license or copyright on them.
In this respect the gift is not a motive for our actions. We are motivated by the prospect of serving the well-being of all beings in a good way and to grow ourselves in doing so. We gladly accept anything beyond our basic costs in order to give our tradition a material basis here in the West as well. Our property on the outskirts of Dresden will one day become a Buddhist foundation in order to continue to be useful to the Dharma.

See : http://sangha-space.de/

Fine ! So you have understood the basics.